… macht löwen mehr zu schaffen, als löwen dem floh. dies ist ein afrikanisches sprichwort, was unschwer am beteilgten grosswild zu erkennen ist. im übertragenen sinn gilt das allerdings mit jeder garantie auch für käfer und menschen. anders ist das traurige spiel gestern nicht zu beschreiben. bis 15h beste laune, dann zusammenbruch. ein telefon an den helden vom letzten beitrag, er solle selber überlegen, was ihn zu dinieren freuen würde. antwort sinngemäss: ich hole auf dem heimweg zwieback und morgen kann ich unmöglich arbeiten. die details des elends werde ich hier nicht näher beschreiben. unbezahlbare nachbarn haben unser fiepen erhört und den knäblein zu abendbrot verholfen. unser anblick war offenbar dergestalt, dass sie kurz darauf wieder vorbeikamen, um windeln und sonstiges übernachtungsmaterial zu holen. um 19h30, also vor ihren kindern!, waren die beiden löwen mit schüttelfrösten, gliederschmerzen und den übrigen seuchensymptomen im bett. und die moral von der geschicht? übermut kommt vor dem fall. vor nur ein paar tagen habe ich mich holzanlangend (bzw. meinen kopf, der offenbar doch nicht hölzig ist), gefreut, dass wir die seuche nicht bekommen haben, obschon alle armen nachbarn sie schon hatten.