lizarazu

gestern spät fragte mich der graber, mit einer mischung aus belustigung, beleidigung und verblüffung in der stimme, ob ich noch ein zweites blog zu füttern im stande sei. dumme frage, werden sie sagen, es reicht ja nicht einmal für ein erstes richtig. grabers frage rührte aber daher, dass er in einem computerheftli über eine notiz gestrauchelt war, die lizaswelt vorstellte, als ein blog über fussball und politik und wie das alles und viel öfter als wir denken, zusammenhängt.

nun, das wäre der ehre zu viel, denn über fussball kann ich allerhöchstens glossieren und hanebüchenes daherschreiben, weil alle welt (nicht bloss lizas) davon gegenwärtig ergriffen scheint. politik wäre da schon eher mein ding, auch fussballpolitik: am 7. 6. wird der schweizer senat über die bundesbeteiligung an der finanzierung der euro 2008 befinden. gesamthaft wird die öffentlichkeit gegen 200 millionen franken bezahlen. schliesslich ist ja die uefa ein gemeinnütziger verein (zahlt als solcher keine steuern) und verdient milliarden. als monopolistin beim organisieren derartiger anlässe diktiert sie bedingungen, die politikerinnen aller länder strahlend erfüllen – auch unsere, bzw. gerade auch unsere.