das eine und das andere liegen bekanntlich nah beieinander. ich fühle mich irgendwie verpflichtet, ein wort dem regisseur daniel schmid nachzurufen, obschon ich als 100% peoplebanausin nicht gewusst hätte, dass und welche filme er gemacht hat.

von ihm habe ich aber zwei recht angenehme dinge fürs leben gelernt und komme nun zu spät, um es ihm persönlich zu beichten.

1. oliven essen: im film beresina wurde im bundesratsbunker doziert, man müsse mindestens drei appenzeller kräuterschnäpse in serie trinken, dann würde es plötzlich schmecken, und das sei wie bei den oliven. ob es bei den schnäpsen funktioniert, konnte ich nicht prüfen, da schon damals eher trinkfest. bei den oliven aber…

2. bier trinken: anfangs wm wurde meinem graber das gejammer über meine bierisches dilemma zu viel (ich jammerte stets, dass doch alle zeichen (wie vorlieben für bittere UND malzige dinge UND alkohol) darauf hindeuteten, dass ich bier geradezu saufen müsste. trotzdem fand ich es immer wieder gruusig). er erinnerte mich deshalb an den oliventrick und tatsächlich: die ersten drei (appenzeller!) bierli waren streng, aber inzwischen bin ich bei 9 und es schreckt mich fast nichts mehr.