«Surprise» droht das Aus
Das Strassenmagazin «Surprise» steckt in finanziellen Nöten. Dem Blatt fehlen in diesem Jahr rund 200 000 Franken. Wird kein Geld gefunden, droht ein drastischer Abbau oder gar das Aus. Begründet wird der finanzielle Mehrbedarf mit zusätzlichem Betreuungsaufwand. 72 Prozent der Verkaufenden sind Sozialhilfebezüger. Bis jetzt kam das Strassenmagazin ohne öffentliche Unterstützung aus.
«Surprise» bietet 700 Arbeitslosen einen Job. 140 konnten sich im letzten Jahr persönlich weiterentwickeln. 24 fanden mit Hilfe von «Surprise» Arbeit. Das 30-seitige Heft erscheint zweimal im Monat und hat eine durchschnittliche Auflage von 23 000. Gemäss Wemf-Studie gewann «Surprise» dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr 11 000 Leserinnen und Leser. Das Strassenmagazin wurde als niederschwelliges Arbeitsangebot konzipiert und wird von einem Verein getragen. (sda)
mich dünkt, in letzter zeit müsse zu oft für gute dinge werbung gemacht werden. auch einigen sonst kulturell beflissenen ist es leider peinlich, so eine überraschung zu kaufen…

