5. 11 2006
gugl. wer denn sonst. das kanns halt geben, ebenso wie eine contusio capitis. eben, so eine rqw hat sich i. gestern zugezogen. die war so grauslich anzusehen, ist innerhalb von sekunden mindestens einen centimeter von der stirn abgestanden (schwarzviolett), dass ich l. nach den nachbarn schickte, damit mir einer mit dem telefonieren ist krankenhaus unter die arme greifen möge, und so. i. schrie nämlich, was mir ganz recht war. richtig mulmig wurde es mir ja einzig, als er sich plötzlich ganz elend und anschmiegsam anfühlte. l. durfte danach den restabend bei den nachbarn b. verbringen (sie assen mit gästen käsesuppe) und steckten ihn danach ins gästebett. die nachbarn a. waren zwar auch am kochen, eine von ihnen konnte uns dazwischen aber fahren. danach war geduld gefragt. die meisten kinder hatten bronchitis und lernten auf der notfallabteilung inhalieren. daneben war ein gebrochener finger und ein gestauchter (oder auch gebrochener) fuss oder eben unser angeschlagener kopf fast ein sensatiönchen. der 1. diensthabende arzt schaute noch quer durchs zimmer und meinte leicht diabolisch: “muss jenäht werdn” und “ich hab jetzt dienstschluss”. seine nachfolgerin kannte aber bereits die steristrips, wenigstens das. der taxichauffeur wusste meine diagnose mit den bronchien zu stützen, er sei x-mal in den chinderspittel gejagt worden und alle hatten mühe mit schnaufen – könnte einer anders werden, nach der heutigen zeitungslektüre über tb…
7. 11 2006 um 23:19
So ein Pech! Das tut mir Leid! Dann ging es also ohne Fäden? Das mit der TB hat mich auch ein wenig aufgeschreckt. Oh Göttin, sollten die ellenlangen abendesslichen gresslichen TB-Geschichten meiner Schwiegermutter wirklich wieder wahr werden? Das sind dann die Dinge, die man nicht gerade erwartet hat, neben dem GAU und dem Terror und der Gletscherschmelze, den Feinstaub nicht zu vergessen.
7. 11 2006 um 23:20
ah, über all der umweltlichen Unbill das individuelle Schicksal vergessen: Reissquetschwunde.
8. 11 2006 um 08:42
ja, den vorteil haben wir, dass die vielen informationen uns das individuelle eher nebensächlich erscheinen lassen (es geht dem i. wieder gut, übrigens). z. b. bin ich gestern zufällig über eine todesanzeige gestrauchelt: ein mädchen ist just letzten samstag 7 tage alt gestorben, wohl am selben ort, wo wir unsere klebstreifen holen gingen.
10. 11 2006 um 18:30
Ja, habe ich auch gesehen. Wir können froh sein, wenn Klebstreifen zur Hand sind und erst noch helfen. Bin ich auch.
27. 05 2008 um 22:30
[...] diesmal die lippe mit drei stichen genäht… . die gemeine gesichtsstanzung erreicht man durch ordinäres aufs maul fallen (auf ein lochblech) – macitico ist zwar von unseren kindern der, dem genau dies normalerweise NICHT nachgesagt wird. [...]