February 2007


nach 18stuendiger busfahrt sind wir gestern in ecuador eingetroffen. in guayaquil haben wir nun eine angenehme ueberraschung erlebt: die fruehstuecksbroetchen. himmlisch! ueblicherweise hat im uns bisher bekannten lateinamerika ein broetchen, das nicht ganz normales weissbrot darstellen will, ei im teig und zitronenaroma - scheusslich. ganz anders hier. luftig, dezent gesuesst und briochig, obschon ohne ei…
und zum schluss noch ein werbeblock fuer den lieben quartierbeck, dessen webauftritt ich nicht angemessen zu beurteilen weiss: brot vom lorrainebeck lockt mich nach haus’ ;-)
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der schlingel hat das 2 auf dem ruecken. wir haben mit der gesamten belegschaft des hotels die torte verspeist, denn der kleine hat da bloss den inneren zirkel erwischt ;-).
im uebrigen geziemt es sich, uns in aller form beim flengel zu bedanken, dass das bengelein diesen tag ueberhaupt erleben durfte… in ollantaytambo ist er uns naemlich vom balkon gestuerzt, hier in huanchaco ohne fluegeli in den hoteltuempel - dabei geben wir uns alle muehe.
wir bleiben dran und hoffen weiter!

mazos sind an die kueste gereist. hier sind es weniger die wollsocken als die sonnencreme, die im wesentlichen interessieren.
habe meinen kindern aus petflaschen strandspielsachen geschnitzt. sogar die kinder fandens lustig… heute hat aber die uni einen “playas limpias” tag durchgefuehrt, mit dem erfolg, dass wir unsere foermli und schuefeli hart verteidigen mussten, weil immer wieder junge leute in weissen t-shirts den strand kaemmten und alles pet-artige in ihre schwarzen ghuedersaecke stopften.
essen tut man an der kueste auch gefaehrlich gut - immerhin haben wir ueber die haelfte der reise in kulinarisch eher bescheidenen regionen verbracht. heute gabs alfredonudeln, die so fein gewuerzt waren, dass unsere kleinen sich um die restchen zankten. herr mazo verspeiste geplatze krebse mit koriander und ich einen fisch mit knobli kruste - haah

heute mit dem colectivo in die hoeger gefahren, um die einheimischen beim stierkampf anzufeuern. ollantaytambo ist uebrigens ein angenehmer ort im heiligen tal. die nette frau vom minimarket hat uns gestern quinoapancakes gemacht - einfach so, weil sie es lustig findet, dass jemand mehr als eine nacht im dorf bleibt. fuer heute hat sie uns eben zum stierkampf aufgeboten - jaja, quaele nie ein tier zum scherz… aber in amerika sterben die tiere wenigstens nicht beim scherzen.