März 2007
Monatsarchiv
18. 03 2007
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Musa et otium[4] Senfe
so begrüsste mich mitunter die nachbarin meiner schlummermama, lang, lang ists her. ich fand es rührend, da echt. die dame fällt mir hin und wieder ein. z. b. wenn hüben und drüben über glück philosophiert wird. persönlich vermute ich, dass wir am ehesten versehentlich glücklich sind, etwa wie bei douglas adams der herr, dem das fliegen folgendermassen gelingt: man fällt um und verfehlt versehentlich den boden. und nach einem tag voller sonntagsmedienkonsum klingt ungefragt eine melodie, zu der ein glücklicher, trauriger mensch folgendes dichtete:
uf dere farbfoto gseht men e ggutsche
wo fahrt am nen aben am meer
drinn sitzt es bildhübsches mannequin, drnäbe
dr arm um ins gschlungen e heer
d’stärne schyne vom tiefblaue himel
drufaben und undedra steit
ds glück sygi das und es glas vom ne liqueur
i weis nümme wi men ihm seit
9. 03 2007
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Gehört ,
Musa et otium[11] Senfe
Jetzt hab i dacht, i warat endlich gscheiter,
im Süden unterm Mandelbaum.
Meditativ gesehn bringt oan des weiter,
der oide Blues jedoch, der legt si kaum.
Der war dabei, wenn i die Koffer packt hab,
der trinkt mei Bier, der spuit für mi Klavier.
Der war der Grund, warum i Hoamweh ghabt hab.
Den kriagst ned los, den Blues, der bleibt bei dir.
Jetzt ziag i mir des Stadtlebn wieder nei,
des neie Lüfterl spür i a, des koide,
drum misch i wieder mit und misch mi ei -
a bisserl gwamperter vielleicht, doch sonst der Oide.
Wieder dahoam
in meiner Melodie,
da bin i geborn,
und da ghör i hie…
Konstantin Wecker, 1986
und sonst? alles bestens, meine lieben!
6. 03 2007
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SportKein Senf

obschon es mir hier in ecuador eigentlich besonders die u17 suedamerikameisterschaft angetan hat, weil nicht die gewinnen, die es bei den grossen immer tun, haben wir uns heute ein spiel der grossen angschaut, weil es schoen hier in quito ausgetragen wurde, waehrend wir fuer die u17 4 stunden im bus nach riobamba haetten ruetteln muessen.
wie immer, wenn lizamazo sich in ein stadion bewegt, ist das gestuepfe zum gaehnen. ich erinnere mich z. b. ungern an eine zusammenkunft im renovierten wankdorf von rekonvaleszenten , die einerseits den beruehmten berner young boys und andererseits dem aarauer fc angehoerten, oder kurz darauf des damals begabten thuner fc und einer truppe aus dem fernen prag.
item, heute wars wieder zum graennen: kurzatmig, fantasielos und faul. der einheimische verein el nacional (ecuadormeister) spielte gegen den mutterseelenallein angereisten club libertad aus paraguay 1:1.
fazit: ich schaue lieber wieder am tv u17. habe im stadion in quito den sieg ecuadors ueber chile verpasst!
5. 03 2007
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Gesehen ,
Musa et otiumKein Senf

da muessen natuerlich auch wir hin, tourismusphobie hin oder her – schliesslich sind wir extra in der nebensaison gereist
.
das monument befindet sich 25km luftlinie noerdlich von quito, eine rumplige und staubige busfahrt von etwa 45 minuten fuer 40 cents pro erwachsene nase.
forscher haben hingegen mit gps und so herausgefunden, was die inkas und deren vorgaenger vor ort auch schon wussten: der aequator geht etwas weiter noerdlich durch. auf dem huegel wurden vorinkamessstationen gefunden. die inkas haben alle tempel in quito auf eine linie gebaut und die spanier einige jahre spaeter alle ihre kirchen. solcherlei erfaehrt man in einem sypathischen minimuseum ausserhalb des tourismuskomplexes. werde zu guter stund hier noch etwas nachlinken.