8. 07 2007
in seiner herkunftsfamilie hiess man ihn charly. wie wir aber vor einem halben monat wieder einmal einsehen mussten, ist lizamazo eine penetrante landessprachenverfechterin. nun habe ich mich fast einen ganzen tag darein geschickt, dass das tier nun eben bereits heisst, wie es heisst. bis mit mazitico zuhilfe kam. er ruft den stubentiger karli.
mit einem exkürslein in die linguistik möchte ich erklären wieso: vor einem jahr, als das büblein begann, richtig viel zu reden, konnte er k und z noch nicht adäquat einsetzen. sein gotti hiess damals gottizatti. weil er inzwischen kathy sagen kann, will er auch in anderen fällen korrigieren (wo das gar falsch ist) also ka(r)li anstatt zalli. aus dem spanischen kenne ich das lustigste beispiel und möchte mir damit beiläufig den landessprachenchauvinismus abputzen: partizipien auf -ado werden oft geschliffen und es tönt nur noch -ao. der kultivierte spanier sagt deshalb der stadt mit dem guggenheim bilbado. das nennt man, irrtum vorbehalten, eine hyperkorrektur.
das ist er also: ein supermonsterchen. hat sehr schnell das küchenruhbett für gut befunden und damit 75 karmapunkte gewonnen. in 36 stunden bei uns hat er noch nie “daneben” weder gemacht noch sich benommen. wenn das nur gutgeht…
8. 07 2007 um 22:55
warts nur ab, rothaarige katzen haben es manchmal faustdick hinter den ohren, auch was das temperament anbelangt.
8. 07 2007 um 23:08
ehm, sie sind aber schnell… walliserin?! zur not kann ich aber auch 6 silben pro minute schreiben, numeso!
apropos charakter, bzw. temperament: hat er, aber bis jetzt beides – schlafen muss er eh, wenn wir weg sind
9. 07 2007 um 00:53
Qué bien, el tigre no está triste
und ich finde, er verhält sich also ultra korrekt, aber voll, ey!
Buenas noches, todos los Mazitos.
9. 07 2007 um 10:26
Müsste ich eigentlich nicht schreiben:
Macitos
Oder wäre das auch Ultracorrección?
10. 07 2007 um 10:49
dochdoch, das wäre lediglich corrección, aber ich sehe grad, dass ich es auch falsch schrub oben. das haben sie jetzt sehr, sehr fein rüber gebracht, frau xirah! es heisst also, el mazo und el macito, gemerkt.
15. 07 2007 um 16:33
Oh, wie süss. Jetzt noch in scharf bitte.
16. 07 2007 um 22:34
eh, jagenau, aber ich sehe mich nicht gern im blog abgebildet, zudem will ich nicht wehleidig tun, aber – stellen sie es sich einfach vor wie käptn haddock mit dem pflaster am finger, bloss ist es dann eine katze am arm, die überzeugt ist, diesen arm mit genügend willen zu besiegen *autsch*.
10. 08 2007 um 23:51
nein, weder walliserin (sind die schnell?)noch weiblich noch rothaarig, … einfach schnell.
11. 08 2007 um 00:05
ja, also, diesmal warens nicht mehr sooo schnell… damals, so ca. vor einem monat wurde das sommerloch mit berichterstattung über sprechgeschwindigkeiten in verschiedenen schweizeridiomen gefüllt. wobei eben die walliser hüerugüat (schnell) abschnitten. darum.