in seiner herkunftsfamilie hiess man ihn charly. wie wir aber vor einem halben monat wieder einmal einsehen mussten, ist lizamazo eine penetrante landessprachenverfechterin. nun habe ich mich fast einen ganzen tag darein geschickt, dass das tier nun eben bereits heisst, wie es heisst. bis mit mazitico zuhilfe kam. er ruft den stubentiger karli.

mit einem exkürslein in die linguistik möchte ich erklären wieso: vor einem jahr, als das büblein begann, richtig viel zu reden, konnte er k und z noch nicht adäquat einsetzen. sein gotti hiess damals gottizatti. weil er inzwischen kathy sagen kann, will er auch in anderen fällen korrigieren (wo das gar falsch ist) also ka(r)li anstatt zalli. aus dem spanischen kenne ich das lustigste beispiel und möchte mir damit beiläufig den landessprachenchauvinismus abputzen: partizipien auf -ado werden oft geschliffen und es tönt nur noch -ao. der kultivierte spanier sagt deshalb der stadt mit dem guggenheim bilbado. das nennt man, irrtum vorbehalten, eine hyperkorrektur.

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das ist er also: ein supermonsterchen. hat sehr schnell das küchenruhbett für gut befunden und damit 75 karmapunkte gewonnen. in 36 stunden bei uns hat er noch nie “daneben” weder gemacht noch sich benommen. wenn das nur gutgeht…