27. 01 2008
macitico hat so feine hellblonde engelshäärlein, die in letzter zeit zum verheddern am hinterkopf neigen. manchmal kämmen wir unsere kinder, deshalb bekamen wir einen konflikt, er und ich. mein vorschlag zur güte lautete, ich könnte ihm ja wieder einmal die haare schneiden. erstaunlicherweise ging er darauf ein, aber ich vergass es wieder.
vorgestern waren alle etwas krank und deshalb gabs thunfischsalat. aus zunächst unerklärbaren gründen begann er sogleich über seinen haarschnitt zu reden, den wir doch vorhätten. einen zusammenhang konnte ich nicht sofort erkennen, beschwichtigte ihn aber, wir würden nun wirklich bald ans werk wollen.
- womit denn?
- mit der schere, schlug ich vor.
- nenei, mit dere thonbüchse mit de zaggeli vorne…
(wir verwenden für den dipl. kurzhaarschneider üblicherweise den französischen begriff)
28. 01 2008 um 08:57
Kkhh khh! Bei mir heisst die Thondose seit jeher Dompteuse.
28. 01 2008 um 11:14
lustig, in der herkunftsfamilie mazo auch. wir sagten ihr zuhause “richtig”, wohl weil ich in einem dorf an der sprachgrenze aufgewachsen bin…
28. 01 2008 um 13:26
Und ich wusste gar nicht, dass man der Thondose auch noch anders sagen kann. Hamma wieda wat jelernt, nüschd