April 2008
Monatsarchiv
20. 04 2008
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Musa et otiumKein Senf
gestern haben wir sorgfältig eine exkursion ins briger thermalbad geplant (öffnungszeiten, anfahrt, zulassung von kindern?). auf der internetseite sah alles so völlig normal aus. nicht einmal auf dem bus von visp nach bb schöpfte jemand verdacht, aber das olle bad ist bis pfingsten geschlossen. im internet ist bloss von einer längeren öffnungszeit bis 18h30 in der hauptsaison die rede. vorhin nun habe ich einen eher unauffälligen vermerk gesehen, unter den normalen öffnungszeiten, ächz. da sassen wir also dann ohne poschi, ohne beiz, ohne nichts – bloss macito bringt ja nichts aus der ruhe, der fand, dann gehen wir halt nach bern ins wylerbad (!).
wir waren schliesslich in leukerbad, mit dem taxi – macitico musste sich 5 minuten vor ankunft übergeben, schaffte es aber, alles auf die strasse und bloss ein paar spritzer auf die schuhe des fahrers zu spucken. nach dem baden haben wir ihn erst in leuk unten wieder gefüttert, aber der buschauffeur fuhr wie ein herrgöttli und wir vier bezogen einen powernap.
heimfahrt quasi ohne zwischenfälle, wenn man von der skitourenfahrerin absieht, die demonstrativ das abteil verliess, weil ich zu sagen wagte, auf den sitz neben ihr würden auch noch zwei kommen. ich hatte mich mit macito diagonal, neben eine rüstige rentnerin gesetzt. die sagte dazu abgeklärt “da ischt än chleini wäld töibi”.
19. 04 2008
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Musa et otium1 Senf
so nannte macito vor 2 jahren die brötchenbilder, welche ihm treuherzige nachbarskinder, gotte oder sonstige überliessen, weil sie selber dafür keine verwendung mehr hatten. er klebte sie in wilden haufen, kann aber noch heute blitzschnell in seinen blättern im gelben cartonmäppli den vogel finden.
dieses jahr haben wir zeitig beschlossen, wir würden ein familie-mazo-album führen. am donnerstag haben wir mit den knäblein die ersten 10 bilder eingeklebt. heute fand mazo, er würde dann noch ein paar bildchen kaufen. die kinder haben nichts bemerkt, aber er hat welche gekauft, einige – 500 um genau zu sein! der schock hat noch nicht bedeutend abgenommen. als therapie haben wir vorhin einige (40) eingeklebt und endlich ist dabei auch ein doppliger zum vorschein gekommen, marke kaufmännischer angestellter oder physiotherapeut, nr. 418.
wie wir mit dieser politik die kinder gross und vernünftig kriegen ohne uns alle in den ruin zu treiben, müssen wir noch herausfinden. es ist wohl dieses zack-boing vorgehen, das mich schockiert. es nimmt dem hype irgendwie das spielerische element und beelendet mich ein wenig.
sonst gehts aber gut, besten dank und schönen sonntag
5. 04 2008
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Musa et otium ,
SportKein Senf
heute haben wir uns mit dingses getroffen. sie waren lange zeit im ausland und haben uns zu einer outdooraktivität eingeladen, die uns zwar nicht gänzlich unbekannt war. erstaunt waren wir heute “früh” bei der vorbereitung (lies beim gugln) jedoch, als wir uns über das ausmass, das die cacherei inzwischen angenommen hat, ein bild machen konnten.
so wanderten wir kurz nach mittag los, das grösste der kinder (6einhalb) mit einem gps bewehrt. unser schatz war ein einfaches modell, das laut zusatzhint bei einem baumstrunk direkt neben dem pfad zu suchen war. als wir laut maschine vor ort hätten sein sollen, fanden wir tatsächlich etliche strünke, aber auch brombeerranken und einen abgrund – wir waren auf der oberkante eines steinbruches (halt, nein, keine panik, wir sind alle gesund zurück).
man weiss bei der technik ja nie so recht, deshalb suchten wir an verschiedenen stellen, besonders dort, wo wir fremde buddelspuren zu erkennen glaubten. ziemlich erfolglos, bis ich mich überwand, beim ausgangsstrunk noch einmal systematisch und von hand nachzugraben, obschon auch der herr expeditionsleiter schon mit sichtbar routinierten griffen ans werk gegangen war. mir war es einfach nicht geheuer, dass der boden so locker und fast ohne unter die nägel zu dringen zu verschieben war. et voilà, ein plasticsack, darin ein zweiter, der eine kleine vorratsbüchse mit kleinen schätzen enthielt. die kinder durften etwas aussuchen und je einen neuen schatz ins schächtelchen legen. zwei objekte haben direkt neue abnehmer gefunden, wobei macitico leider seine afrikanische muschel irgendwo eingebüsst haben muss.
fazit, wieder mal so ein neumödisches zeug aus dem land der begrenzten unmöglichkeiten, das uns – heute über den umweg afrika – doch noch erwischt hat.