17. 05 2008
das dulce de leche-töpfchen marke chimbote von gotte xirah ist zur neige gegangen. ungern erinnere ich mich an versuche, selber milchkonfitüre herzustellen, weil es erstens ewig dauert und zweitens: wehe der, die das natron zum falschen zeitpunkt oder in unangemessener menge beifügt. ziemlich amusiert und interessiert habe ich deshalb folgendes ausprobiert.
schritt eins: eine tube (oder büchse) kondensmilch wird im dampfkochtopf mit zwei fingerbreit wasser angesetzt. bei der tube wird der plasticdeckel entfernt, darunter ist ja eine blechfolie, oder?
schritt zwei: sobald ein ring zu sehen ist, wird die die hitze so reguliert, dass auf selbigem stand dreiviertelstunden durchgehalten wird. buch holen, küchenwecker stellen.
schritt 3: druck ablassen, die tube über nacht auskühlen lassen, deckel noch nicht aufsetzen.
schritt vier: mit dem dorn im plasticdeckel die tube öffnen und staunen. bonapp!
NB: wer keinen dampfkochtopf hat, muss die büchse mit wasser bedeckt 3 stunden kochen – aber noch das lohnt sich verglichen mit der mühe und dem abwasch, die sonst drohen.

17. 05 2008 um 17:42
Haha, aber jetzt mal unter uns Fotoshopperinnen, der 1. April ist schon ziemlich lange vorbei. Ich glaube kein Wort!
(*heimlich Kondensmilch auf den Einkaufszettel schreib*)
17. 05 2008 um 18:47
doch, indianerinnenehrenwort, kommen sie subito her und überzeugen sie sich. leider habe ich die verschiedenen schritte nicht dokumentiert. die version aus der büchse sah auch apart aus. diese haben wir allerdings in ein konfitüreglas umgefüllt, weil ich mich vor dem blech fürchte und keinen passenden deckel habe. bis gleich!
18. 05 2008 um 14:12
Argentina? Ich hab im Fall ein Gläslein Milchkonfi aus dem Lebensmittelloeb bei mir im Kühlschrank stehen, da braucht man doch nicht nach Südamerika für.
Wobei ich natürlich Ihrem Rezept auch keineswegs die Gültigkeit absprechen will. Im Gegenteil, ich glaube mich sogar an ein Rezept für Banoffi Pie zu erinnern, für das man eine Dose Kondensmilch im Wasserbad gut kochen soll. Sie sind also gar nicht so auf Abwegen (auch wenn ich ab dem Bildli doch erst etwas erschrocken bin…).
19. 05 2008 um 13:47
dsds, das ist für theresli! es gibt auch goopfäinfud – unbrauchbar und vor allem haben sie da auch 300gr. für 2 franken 85*, bei löb? *das wäre die tubenversion. bei der büchse habe ich die banderolle abgerissen und weiss deshalb nicht mehr, wieviel ich ins konfiglas umgefüllt habe, noch wie teuer…
19. 05 2008 um 16:51
Okay, einsnull für Sie; das Löbteil kostet 5 Franken 90. Aber man gönnt sich ja sonst nix.
Äh doch, tut man schon, aber egal jetzt.