heute früh oder gestern spät – jedenfalls während meiner schlafenszeit sind neue nachbarn ins haus vis-à-vis gezogen. das klingt zunächst alltäglich. besagtes haus wurde aber vor einem knappen jahr wegen gefährdung “geräumt”. der dachstock droht einzustürzen, das sieht man von aussen. sanitär und elektrisch sei auch gemeingefährlich, weshalb eben das ewb den strom lieber abstellte. als erste zog die tamilische familie aus, später verging auch den anderen lebenskünstlern die abenteuerlust und seither versuchte bloss ab und zu ein alki, die tür aufzumurksen, was die kinder natürlich interessierte, was wiederum ihn wieder verscheuchte. in der nachbarschaft wurde spekuliert und gerüchte gekocht. offensichtlich und damit schreibbar ist, dass die eigentümerin seit zig jahren keinen unterhalt mehr betrieb und eine andere nachbarin weiss, dass die hütte trotzdem nicht verkauft werden solle/könne.

deshalb sind wir jetzt sehr glücklich über die neuen, hoffen, dass sie nicht gleich wieder verscheucht werden und dass allenfalls doch mal jemand ein machtwörtlein spricht und die lotterbude zwangsveräussert, damit sie den neuen nicht unter dem füdli zerbröselt bzw. ihnen das dach auf den kopf fällt.

steckweg 13

nachtrag 14.9.

nachtrag 17.9.