5. 10 2008
aber bitte nur noch selbst versorgend! die beiz ist (wie leider so viele an privilegierten aussichtspunkten) eine zumutung. für die nerven, fürs budget und auch für die kinder und damit wieder für die nerven,…
herr mazo wollte mit seinem fluggerät spielen und hatte für den notfall ein sandwich. macito, macitico und ich wollten in besagter beiz etwas essen. zunächst war es dem service zu viel, menukarten zu bringen. dann gingen unser nachbartisch und ich dazu über, uns die blaue liste selber beim buffet zu holen, was den kellner im hui dazu bewegte, uns diese wieder wegzureissen und wortlos durch gelbe (karten - merke erst jetzt den immanenten humor!) zu ersetzen. darin war dann alles ausschliesslich mit pommes. in der blauen gabs auch futter mit nüdeli oder kinderdinge. zwar wäre auch das eine diskussion mit macitico wert gewesen, da dieser sich hörnli in den kopf gesetzt hatte, aber äbe. irgendwie bekamen wir etwas zu trinken sowie einen gemüse- und einen pommesteller. schlimm wars nicht einmal und in emmentalischer üppigkeit. wenn wir wie normale leute in einer bedienten wirtschaft hätten zahlen wollen, wären wir noch nicht zuhause. habe deshalb wild entschlossen die kinder an der hand den weg ans buffet gewagt und erfolgreich bezahlt, nicht ohne mich genötigt zu fühlen, zu fragen, ob er uns wirklich vier kaffee gebracht habe (stand so auf der rechnung). nein aber der rest stimmt. ausrechnen wollte er zuerst nicht können. erst als ich offensichtlich konnte und zwar ohne aufrundung, quälte er sich zum gleichen resultat. die am nachbartisch rechneten selber aus, was sie ca. verputzt hatten und legten es auf den tisch - ich schätze, mit denen hat dieser freund einen schlechten gemacht.
aber die fliegerei war lustig und offenbar habe ich keine gravierenderen probleme, als auf aussichtspunkte selber etwas zum futtern mitzubringen, hm.

10. 10 2008 um 14:12
Ein wichtiger Punkt, der mit den schlechten Beizen, die die privilegierten Aussichten besetzen.
Auf der Mänz waren wir mit meinen Grosselern, haben ein hinderes Stübli reserviert und mit einem sanften Mix aus emmentaler Fachsimpelei für die Wirtin, Integrations-Plauderei für das Service-Personal und einem permanent nötigenden Zwischenton unsere Fressalien erhalten.
Aber es ist ganz genau so, wie du schreibst.
13. 10 2008 um 09:47
die wirtin hatte wohl frei und mazo ist bei uns der emmentaler, deshalb wäre die fachsimpelei ohnehin nicht möglich gewesen. am samstag waren wir mit meiner mutter auf dem rocher de naye. was ich oben schrub, gilt auch im welschen, aber weniger ausgeprägt, so war das essen schlechter, der service etwas und die aussicht viel besser. die aussicht ist zenzazionnelle! ich war wirklich vorher nie dort, wie unverzeihlich!
13. 10 2008 um 18:30
Aussichten: Sabe will zum Creux du Van, der Scheff war beim Lac de Moiry und Frau Mazo schwärmt vom Rocher de Naye, nur xirahlein kann sich nicht entscheiden - elle ne sait pas choisir…
14. 10 2008 um 07:54
schon onkel kal auer wusste: es gibt nichts gutes, ausser man tut es.