Gehört


die reden blech im literaturclub, dabei war ich stolz, das sendegefäss endlich mal angetroffen zu haben und obendrein lesen die etwas, was ich kenne: die monkey wrench gang.

leider, leider hat von den vieren keineR die begriffe parodie, ironie oder geschichtsbewusstsein nachgeschlagen.

und kurz vorher liess ich mir versichern, dass meine kleine siggflasche ok ist und nebenbei wurden mir mittels jahresabrechnung billag in erinnerung gerufen, dass ich für diesen stumpfsinn (vgl.oben) bezahle.

wann kommt jetzt dieser house endlich wieder!?

in der zwischenzeit widme ich mich kurpackungsmässig ken bruen, so.

neulich auf der eisbahn, macitico mit wehendem yb-schal:
“he, lisa, da ist der keiner-tussi-weg!*”
zu seiner entschuldigung, er hat etwas hornhautverkrümmung, und wenn einem die bise tränen in die augen treibt…
schöne woche euch da draussen!

*eigentlich wollte ich einen kartenausschnitt mitgeben, aber wir vermuten inzwischen, es sei nicht so ganz offiziell, jedenfalls nicht auf den internetkarten. drum los, räzelt schön, wie heisst der weg, der an der eisbahn vorbeiführt? nein, nicht die bundesgasse meine ich…

willst du fehr oder sommaruga? häufige frage und ich meine, es adelt mich ein wenig, dass mich keineR fragte, ob schneider-ammann oder keller-sutter. aber meine grösste sorge gilt dem verwaisenden ständeratssitz! stöckli ins stöckli? wohl kaum.

wieso wollen all die guten leute in dieses depperte gremium, in dem sie collectiviter der welt vorzeigen müssen, dass wir angeblich unterbelichtet sind (libyen, ubs, kneubühl – äh, ich schweife ab).

item, ich gönne es ihr, ehrlich, und sie tut mir leid, so ist es. es ist nämlich überhaupt nicht toll, bundesrätin zu sein. ständig liest man da fremde texte vor und selten sind sie so lustig!

dann wird man unentwegt angehustet, weshalb ich frau bundesrätin leuthard schon lange nicht mehr unerkältet getroffen habe, dann isst man ständig zu viel und hat keine zeit für garten, sport und klavier und kann sich wohl schon “von” schreiben, wenn man die manuskripte des partners auf die reihe kriegt. das ist jetzt eben das opfer fürs vaterland.

anderen frauen geht es ja nicht besser wenn sie beispielsweise kinder kriegen (100mal findus vorlesen, jede erkältung der brut mitmachen, jedes znüni derselbigen mitessen, anstatt hometrainer powernap mit dem säugling, musik eher weniger, die nachkommenschaft lärmt schon genug).

und schneider-ammanns wahl freut unsere freunde von der soupe bestimmt, so obertoll wie der sich als vorlage anbietet! ich war am kartoffeln schälen, als er seine antrittsrede hielt und hätte mich beinah in den finger gehobelt.

gestern auf orf (dänemark gegen japan holland gegen kamerun): da, das tor wackelt und … nachschuss honda huntelaar, und, ja, es fällt!

nachtrag: hkm, glatt verwechselt… (aber das letzte tor von honda war wirklich auch sehr hübsch!)

möge es euch überraschen, zum lachen, weinen und nachdenken bringen und ggf. sogar von vorsätzen abbringen (z.b. dem, keine filmli zu schauen… diese 8.33 minuten lohnen sich!).

im übrigen wünsche ich euch glück, gute gesundheit, humor und stählerne nerven!


heute von einem (von mir immer wieder falsch einge unterschätzten) arbeitsgspändli folgendes erhalten: los

gestern wollte macito lieber zuhause bleiben, als mit macitico und mir eine pumpe fürs planschbecken kaufen zu gehen. interessanterweise wollte er aber meine handynummer auf einem zettel. scharfsinnig wie ich bin (…), war mir sogleich klar, dass er anrufen würde. gehört habe ich nichts und erst zuhause gesehen, dass er tatsächlich zweimal angerufen hatte und offenbar auch auf die combox geredet. vorhin nun habe ich die beiden leerstellen auf dem band löschen wollen und war erstaunt, was ich dort zu hören bekam:

1. wildes stimmengewirr (inkl. meine eigene). er hat also bereits probiert, bevor wir losgeeist waren.

2. anruf: macitos  etwas klägliche stimme sowie im hintergrund ein nachbarskind: ou gopf, da isch eifach öppis nid guet mit däm nummero, ih, villich muessis mau hinderzi probiere?!

was ich heute zuhause noch anschauen werde: die liste für die wahlwiederholung…

wer uns gern die musikdateien aufräumen möchte, so dass sie am ende auf dem computer und auf dem player analog liegen und von mir gefunden werden…

heute habe ich eine sommermatinée besucht, wo uns ein kontrabasskonzert geboten wurde. bange frage: wozu bloss gibts violinen, wo man auf dem bass (fast) ebenso spielen kann? also “man” ist wohl etwas übertrieben, die intonation hat 3cm vom steg weg auch grenzen, aber insgesamt. glückwunsch, melda!

zur feier des tages hier ein stück eines unterschätzen zeitgenossen.

ausserdem drückt mir die daumen, denn jetzt werde ich wohl wieder strenger haben, wo hoffentlich nicht mehr alle vorlagen auf eis gelegt werden.

byebye!

sind noch einmal davon gekommen, und zwar in der pause (quasi während der sündflut).

eigentlich besuche ich dieses pop-theater gern, gerade weil nicht immer alles hochkompliziert inszeniert sein muss und auch mal stücke aufgeführt werden, von denen “man” schon gehört hat (ja genau, weil sie oft eben auch wirklich gut sind, tja). frau magenta wird mich vervoodoosen, für drama bin ich wohl leider zu simpel :-) )

das war heute anders. jetzt sind wir frühzeitig zuhause bloggen und kucken CL

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