Musa et otium


heute durfte ich einen happen mozart und zwei chopin (der morgen 200 wird!) mitspielen. jetzt ist alles leer - wie hiess das früher crtl c? morgen beginnt ein neuer monat, ich werde einen neuen menschen in irrungen und wirrungen unseres jobs einweisen.

ab ins bett, batterien laden :-)

die hiesige sportwoche geht heute zu ende. schön wars! wir waren jeden tag am wintersporteln und ich habe entdeckt, dass - zwar zu abrisspreisen - abhilfe für meine kalten füsse käuflich zu erwerben ist.
macito hat sich heute möglicherweise noch etwas am knie vermurkst, da er mit vollem einsatz mit dem extra als tagestourist angereisten götti wetteifern musste. macitico wollte die ganze woche und aus jeder erdenklichen postition am skilift heraus, gezeigt bekommen, “wo ds gifer isch”.
da:

und ja, es war wirklich kalt und nein, holzheizungen sind nur bedingt gemütlich…

nach dem skisport musste allabendlich etwas denksport her. dog spielen macht inzwischen allen spass und nur selten kriegen wir tobsuchtsanfälle, wenn wir  verlieren - also eigntlich nur dann, wenn wir verlieren ;-)

möge es euch überraschen, zum lachen, weinen und nachdenken bringen und ggf. sogar von vorsätzen abbringen (z.b. dem, keine filmli zu schauen… diese 8.33 minuten lohnen sich!).

im übrigen wünsche ich euch glück, gute gesundheit, humor und stählerne nerven!

die schulkommission hat gesprochen: die lorraineoberstufe bleibt :-) !

es stört mich nicht einmal, dass ich am apéro, den die liebe lehrerschaft uns (eltern) ausgibt, wohl verpasse, weil macitos geburtstagsfete gleichzeitig stattfindet. vielleicht hole ich mir dann doch ein gläslein und pfeife nebenan das fussballmatchli beschwipstermassen. scheint mir sogar ziemlich wahrscheinlich…


heute von einem (von mir immer wieder falsch einge unterschätzten) arbeitsgspändli folgendes erhalten: los

habe wieder ein orchesterprojekt am laufen und musste dringend noch kurz ein paar töne üben. derweil haben die schlingel im wohnzimmer laute musik installiert,  um gleich nachher deren überdrüssig wieder in den garten zu verschwinden.  als mazo nach hause kam, waren sie am velofahren. alles gut & recht, aber macito hat am sonntag den arm gebrochen… mazo fand, ich solle doch bitteschön etwas besser aufpassen (ich meine, er solle bloss aufpassen ;-)).

das hatte ich im schmerz nicht erwähnt, dass die aprikosen so ca. am 7.7. pflückreif sein würden/waren… nun, die super katzen- und kindergotte xirah hat sie fein säuberlich  geerntet, halbiert und eingefroren - wusste gar nicht, dass sie auch ferien hatte.

messigäo!

den heutigen tag verbringen wir in fliegern und auf dem flughafen lima. dazwischen wird mit papierfliegern gespielt und im internet herumgeturnt, aber irgendwann (morgenabend oder so) werden wir wieder zuhause hoernli kochen, die schuppen der veraezungen durch das laeusemittel vom kopf schrubben (mit richtig temperiertem und richtig fliessendem wasser) und danach evtl. immer noch nicht einschlafen koennen. macito und ich freuen uns auf den karlimaz, mazo und macitico eher aufs essen (z.b. eben hoernli). die beiden jubilados freuen sich auf alles moegliche (”richtigen” kaffee, schweizerdeutsch, chateauneuf du robinet), aber die reise hat ihnen trotzdem gefallen.

boah, ist das eine schoene stadt! wir sind in der jugi und horsten in der dachsuite mit rundumblick, waehrend die eltern in kleinen gefangenen einzelzimmern harren muessen. morgen gehts weiter nach potosí. und uebermorgen nach uyuni. offenbar ist es saukalt und ich google nach unterkuenften mit heizung und werde mir wohl doch noch einen poncho posten…

gestern haben wir argentinien schweren herzens und via huerden verlassen. in puerto iguazu hatten wir busticks von der brasilianischen seite foz do iguaçu nach campo grande in der mitte des mato grosso do sul erworben. eigentlich sollte die firma die ticks nach argentinien bringen, damit ich sie dort holen kann - das haben sie nicht geschafft und in foz habe ich 3 verschiedene bueros - 2 im fernbusbahnof und dazwischen eins in der innenstadt heimgesucht. unnoetig zu erklaeren, dass ich den schlingel am argentinischen schalter abends im bus mittels macitos plueschkaetzchen voodooisiert habe…

heute frueh um halbsieben im youth hostel angekommen, geduscht, gefruehstueckt und den rest vergessen. jedenfalls fast: der taxista, der uns hinueber und gleich auch noch zur itaipu-staumauer gebracht hat, war mir fuer di tick-jagd gold wert (im wahrsten sinn des wortes, wir haben eine tagespauschale ausgemacht).

nun denken wir darueber nach, wie die reise nach dem pantanal weitergeht. wir werden im corumba die grenze ueberqueren und dort im bolivianischen niemandsland “landen”. das verkehrsmittel nach der groesseren stadt dort, santa cruz, heisst im volksmund tren de la muerte… es faehrt nur alle 2 bis 3 tage. evtl. ist dies die loesung.

drueckt uns die daumen

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