Musa et otium



heute von einem (von mir immer wieder falsch einge unterschätzten) arbeitsgspändli folgendes erhalten: los

habe wieder ein orchesterprojekt am laufen und musste dringend noch kurz ein paar töne üben. derweil haben die schlingel im wohnzimmer laute musik installiert,  um gleich nachher deren überdrüssig wieder in den garten zu verschwinden.  als mazo nach hause kam, waren sie am velofahren. alles gut & recht, aber macito hat am sonntag den arm gebrochen… mazo fand, ich solle doch bitteschön etwas besser aufpassen (ich meine, er solle bloss aufpassen ;-)).

das hatte ich im schmerz nicht erwähnt, dass die aprikosen so ca. am 7.7. pflückreif sein würden/waren… nun, die super katzen- und kindergotte xirah hat sie fein säuberlich  geerntet, halbiert und eingefroren - wusste gar nicht, dass sie auch ferien hatte.

messigäo!

den heutigen tag verbringen wir in fliegern und auf dem flughafen lima. dazwischen wird mit papierfliegern gespielt und im internet herumgeturnt, aber irgendwann (morgenabend oder so) werden wir wieder zuhause hoernli kochen, die schuppen der veraezungen durch das laeusemittel vom kopf schrubben (mit richtig temperiertem und richtig fliessendem wasser) und danach evtl. immer noch nicht einschlafen koennen. macito und ich freuen uns auf den karlimaz, mazo und macitico eher aufs essen (z.b. eben hoernli). die beiden jubilados freuen sich auf alles moegliche (”richtigen” kaffee, schweizerdeutsch, chateauneuf du robinet), aber die reise hat ihnen trotzdem gefallen.

boah, ist das eine schoene stadt! wir sind in der jugi und horsten in der dachsuite mit rundumblick, waehrend die eltern in kleinen gefangenen einzelzimmern harren muessen. morgen gehts weiter nach potosí. und uebermorgen nach uyuni. offenbar ist es saukalt und ich google nach unterkuenften mit heizung und werde mir wohl doch noch einen poncho posten…

gestern haben wir argentinien schweren herzens und via huerden verlassen. in puerto iguazu hatten wir busticks von der brasilianischen seite foz do iguaçu nach campo grande in der mitte des mato grosso do sul erworben. eigentlich sollte die firma die ticks nach argentinien bringen, damit ich sie dort holen kann - das haben sie nicht geschafft und in foz habe ich 3 verschiedene bueros - 2 im fernbusbahnof und dazwischen eins in der innenstadt heimgesucht. unnoetig zu erklaeren, dass ich den schlingel am argentinischen schalter abends im bus mittels macitos plueschkaetzchen voodooisiert habe…

heute frueh um halbsieben im youth hostel angekommen, geduscht, gefruehstueckt und den rest vergessen. jedenfalls fast: der taxista, der uns hinueber und gleich auch noch zur itaipu-staumauer gebracht hat, war mir fuer di tick-jagd gold wert (im wahrsten sinn des wortes, wir haben eine tagespauschale ausgemacht).

nun denken wir darueber nach, wie die reise nach dem pantanal weitergeht. wir werden im corumba die grenze ueberqueren und dort im bolivianischen niemandsland “landen”. das verkehrsmittel nach der groesseren stadt dort, santa cruz, heisst im volksmund tren de la muerte… es faehrt nur alle 2 bis 3 tage. evtl. ist dies die loesung.

drueckt uns die daumen

crucero del norte ist au lait! und san ignacio erlebt winter (nieselregen, leute in winterjacken, eigene nasse kleider,…)

ah, und heute ist nueve de julio, der unabhaengigkeitstag hierzulande!

wir sind gut gelandet. hier im legendaeren boca-quartier hat schwiegermazo sogar tango getanzt. die kinder laufen trotz winter in den neuen argentinienliibli herum. bei macitico steht macitico 3 drauf, bei macito messi 10. ersterem wird staendig “eh, macitico” hinterher gerufen. heute spaet nehmen wir den bus richtung norden, wo es hoffentlich so warm wird, dass sogar shorts zum liibli drinliegen.

(im 07 war uebrigens nirgends ein compi mit usb zu finden, diesmal schon; das bild stammt ganz richtig aus eigenbau.)

wer uns gern die musikdateien aufräumen möchte, so dass sie am ende auf dem computer und auf dem player analog liegen und von mir gefunden werden…

heute habe ich eine sommermatinée besucht, wo uns ein kontrabasskonzert geboten wurde. bange frage: wozu bloss gibts violinen, wo man auf dem bass (fast) ebenso spielen kann? also “man” ist wohl etwas übertrieben, die intonation hat 3cm vom steg weg auch grenzen, aber insgesamt. glückwunsch, melda!

sind noch einmal davon gekommen, und zwar in der pause (quasi während der sündflut).

eigentlich besuche ich dieses pop-theater gern, gerade weil nicht immer alles hochkompliziert inszeniert sein muss und auch mal stücke aufgeführt werden, von denen “man” schon gehört hat (ja genau, weil sie oft eben auch wirklich gut sind, tja). frau magenta wird mich vervoodoosen, für drama bin ich wohl leider zu simpel :-))

das war heute anders. jetzt sind wir frühzeitig zuhause bloggen und kucken CL

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