Sport


übungsanordnung: unsere kafimaschine mit dem sümpatischen botschafter.

- nach zwei wochen war sie ein erstes mal im service; vor zehn tagen nahmen wir sie erneut in betrieb.

- heute wieder das theater, dass sie ihr klartextmenu nur noch auf rot hatte: wahlweise hahn öffnen, hahn schliessen, behälter leeren, tank füllen. dazwischen schaltete sie hin und wieder auf grün, mahlte eine portion kaffee, liess aber höchstens ein mokkalöffeli davon in eine tasse, um sofort wieder auf rot-motzend zu wechseln.

- ich kochte frau f ein türkisches und sie dachte bestimmt an ihre käpslimaschine, die einfach tut…

- vorhin fand ich nun den gedanken, das möbel wieder in die stadt zu schleppen dermassen daneben, dass ich mich auf ein gespräch mit einer helpline einliess. im inneren der maschine fand ich die fust- und die jura-nummer. wählte die letztere. es ging nicht ohne vivaldi, aber dann übernahm frau m.

- wo haben sie sie her?

-…

- aha, ja, die machen den service selber, die war nicht bei uns; stehen sie davor?

- hä? eh, jawoll?

- gut, machen sie die schublade auf.

- ok.

- jetzt greifen sie nach hinten und suchen die klappe.

- *ächz* gut, ich habe sie.

- schön, darunter ist das brühsieb, sicher ganz dreckig?

- mhm…

- putzen sie es, ich warte!

-*liza putzt* sind sie noch da?

- ja, also, probieren sie noch einmal

- *liza spült die tasse von der letzten plörre, drückt den knopf* ahá!

- ahá? sehr gut, putzen sie dort einmal pro woche und vergessen sie nicht,  bei uns anzurufen, bevor sie die maschine in die stadt schleppen…

mercivielmal, frau m. 1000 karmapunkte täglich bis zu ihrer hoffentlich nicht sehr baldigen pensionierung :-)

vor kurzem war bei uns ein tierarzt zum spielabend. mit geübtem händchen hob er unser kätzchen an und meinte mit kennerblick: ohoh, sächskommazwöi. unsereins ist darob etwas erschrocken, mehr als fünf, das wussten wir und schliesslich ist er sehr gross, aber sächskommazwöi! das glaubten wir nicht und stellten mazo mit karlimatz auf die waage, dann ohne und die differenz ergab - eh äbe, sächskommazwöi.

katzen spüren ja, wenn etwas nicht ganz harmonisch ist und deshalb wohl hat sich karlimatz wieder ein sportprogramm organisiert. bereits im sommer gab es eine episode, während der er täglich ein spitzmäuslein brachte, die nacht mit ihm durchzechte und es am morgen erschöpft sterben liess. nun fängt das offenbar wieder an. gestern kamen wir gegen abend nach einer nacht auswärts wieder heim und da lag so eine leiche hinter der wohnungstüre. heute früh die nächste kandidatin, gegenwärtig fiept sie noch…

heute in der sunndigsänzäzät von wolfgang bortlik

manisch depressive

schübe, respective

einfach bipolar?

illusionsverwoben

stammhirn leicht verschoben

triebenthemmt sogar?

steht er unter drogen

die ihn so verbogen?

ödipus-komplex

aus den frühen tagen?

angst vor dem versagen

ist’s bloss schlechter sex?

ist er menschenfresser?

kann er alles besser?

grössenwahn? profit?

kann es geld erzwingen?

wann vor allen dingen

spielt er selber mit?


gestern in der sonntagszeitung war wieder einmal zu lesen, was wir alle schon lange wissen (sollten): treppensteigen ist gut für die gesundheit. 

sonntagszeitung 7.9.2008

nun fragt man sich natürlich, weshalb wir seinerzeit ausgerechnet die erdgeschosswohnung wollten. wir haben uns zwar kategorisch gegen den aufzug im haus gewehrt (ohne erfolg, aber im bei uns im hoch-EG gibts midestens keine haltstelle), aber von diesen paar stufen werden wir natürlich nicht knackiger. trost bleibt einzig mein arbeitsweg (3. OG), den ich aus vernunftgründen zu fuss bewältige (die gründe: a. wie gesagt, es ist gesünder, b. im haus verkehrt ein emch-lift - da ist man noch an krücken zu fuss schneller).

nb. liebe frau x. als patin ihrer katzen werde ich den bau einer katzentreppe ins 2. OG tatkräftig unterstützen ;-)

“es” kann nichts dafür - ich bin einfach zu blond…

Bundespräsident Pascal Couchepin am Final des Tennisturniers von Wimbledon
Bern, 04.07.2008 - Bundespräsident Pascal Couchepin wird am Sonntag den Final des Tennisturniers von Wimbledon besuchen. Im Anschluss an das Spiel wird er mit Roger Federer zusammentreffen. Am Montag wird er der Universität Oxford einen Besuch abstatten und am Abend in die Schweiz zurückkehren.
Adresse für Rückfragen:
Eidgenössisches Departement des Innern, Kommunikation, Jean-Marc Crevoisier,
Tel. 079 763 84 10

macitos erstes beisserchen ist locker. er wünscht sich eine ganz schwarze zahnfeeschachtel und fragte bereits vorsorglich nach dem material des geschenkes, das sie ihm bringen wird, sobald der erste zahn in der schachtel übernachtet haben wird. da er noch nicht lesen kann, darf ich hierher notieren, dass seine vermutung (plastic) zutreffen wird. am letzten schwimmkurstag hat er nämlich vor lauter freude über seine beiden (!) abzeichen seine taucherbrille versifft. aus pädagogischen gründen kriegt er nicht sofort ersatz, weiss aber, dass ich bereits eine neue gekauft habe, weil sie im set mit den versprochenen flossen war und er mir dazwischen kam, als ich brille und schnorchel von den flossen trennen wollte, um eben…

 

gut so, schliesslich habe ich gewettet, dass sie dieses turnier gewinnen!

heute haben wir uns mit dingses getroffen. sie waren lange zeit im ausland und haben uns zu einer outdooraktivität eingeladen, die uns zwar nicht gänzlich unbekannt war. erstaunt waren wir heute “früh” bei der vorbereitung (lies beim gugln) jedoch, als wir uns über das ausmass, das die cacherei inzwischen angenommen hat, ein bild machen konnten.

so wanderten wir kurz nach mittag los, das grösste der kinder (6einhalb) mit einem gps bewehrt. unser schatz war ein einfaches modell, das laut zusatzhint bei einem baumstrunk direkt neben dem pfad zu suchen war. als wir laut maschine vor ort hätten sein sollen, fanden wir tatsächlich etliche strünke, aber auch brombeerranken und einen abgrund - wir waren auf der oberkante eines steinbruches (halt, nein, keine panik, wir sind alle gesund zurück).

man weiss bei der technik ja nie so recht, deshalb suchten wir an verschiedenen stellen, besonders dort, wo wir fremde buddelspuren zu erkennen glaubten. ziemlich erfolglos, bis ich mich überwand, beim ausgangsstrunk noch einmal systematisch und von hand nachzugraben, obschon auch der herr expeditionsleiter schon mit sichtbar routinierten griffen ans werk gegangen war. mir war es einfach nicht geheuer, dass der boden so locker und fast ohne unter die nägel zu dringen zu verschieben war. et voilà, ein plasticsack, darin ein zweiter, der eine kleine vorratsbüchse mit kleinen schätzen enthielt. die kinder durften etwas aussuchen und je einen neuen schatz ins schächtelchen legen. zwei objekte haben direkt neue abnehmer gefunden, wobei macitico leider seine afrikanische muschel irgendwo eingebüsst haben muss.

fazit, wieder mal so ein neumödisches zeug aus dem land der begrenzten unmöglichkeiten, das uns - heute über den umweg afrika - doch noch erwischt hat.

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